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Veröffentlicht am 27.07.2016 von Diana Seeländer

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Allroundtalent Avocadoöl

Der Avocadobaum stammt ursprünglich aus Mexiko. Er ist ein immergrünes Lorbeergewächs, was heutzutage weltweit angebaut wird z. B. in Israel, Spanien oder Afrika. Seine Früchte können einzeln bis 1,5 kg wiegen und genau aus diesen reifen Früchten wird das Avocadoöl, wissenschaftlich auch Persea Gratissima oder Americana, gewonnen. Da die Frucht einen sehr hohen Fettgehalt besitzt, wird es als Lebensmittel und auch in der Kosmetik- und Pharmaindustrie verwendet. In den Ursprungsländern benutzten die Menschen schon früher das Öl, um ihre Haut zu schützen.

Avocadoöl – Inhaltsstoffe

Beim Avocadoöl handelt es sich, wie beim Sandorn-Strauch oder der Olive, um ein Fruchtfleischöl.

Folgende sekundären Pflanzenstoffen, Vitamine und Fettsäuren sind im Avocadoöl enthalten:

Carotinoide, fettlösliche Vitamine A, D und E, Ölsäure, Lecithin, Squalen, Linolsäure, Phytosterine, Palmitoleinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und a-Tocopherol.

Avocadoöl – Herstellung

Das Messen des Fettgehalts, er liegt bei 40-80 Prozent im trockenen Zustand, bestimmt den richtigen Erntezeitpunkt. Unterschieden werden drei Arten der Ölgewinnung:

  • harte, nicht entkernte Früchte werden extrahiert
  • weiche, entkernte Früchte werden bei 90 ° Celsius zerkleinert und zentrifugiert
  • weiche, entkernte Früchte werden ohne Erwärmung zerkleinert und zentrifugiert

Das so gewonnene rohe Öl hat einen leicht typischen Geruch, eine grüne bis dunkelgrüne Farbe und einen milden Geschmack.

Avocadoöl – selbst hergestellt

Dafür braucht man ca. 2 kg ziemlich reife Früchte, welche geschält, entkernt und geschnitten werden. Mit Hilfe von Kokosnussöl, einem Mixer und ein bisschen Wasser solange pürieren, bis eine sämige Masse entsteht, welche dann so lange gekocht wird, bis eine dunkle Farbe erreicht wird. Die so entstandene Masse wird in einem Bauwolltuch in eine Schüssel gegeben und nach dem auskühlen ausgedrückt und abgefüllt.

Avocadoöl – Wirkung und Nebenwirkung

Avocadoöl ist ein guter Feuchtigkeitspender, zieht rasch ein, macht die Haut weich, wirkt entzündungshemmend gegen Pickel und Mitesser und lindert Juckreiz.

Wird es sachgemäß als Lebensmittel oder Kosmetikprodukt angewendet, entstehen bei der Verwendung keine Nebenwirkung, ist man aber allergisch gegen Avocadoöl, sollte man die Finger davon lassen.

Avocadoöl – Anwendung

In allererster Linie wird Avocadoöl als Lebensmittel angewendet, z. B. für Vorpeisen, Hauptgerichte oder als Süßspeise. Zubereitet sollten Avocados im direkt vor Verzehr werden, da sie mit Sauerstoff braune Stellen bekommen. Etwas Zitronensaft kann das verhindern, aber nicht zu viel, da es sonst den Geschmack beeinträchtigt. Wegen seiner tollen Eigenschaften wird es auch gern in Pflegeprodukten verwendet, entweder pur oder als Duschgel, Creme, Milch, Seife, Butter, Shampoo, Spülung oder Babyprodukte.

Auch bei Hautproblemen, wie trockener, sonnengeschädigter oder schuppiger Haut ist es besonders geeignet. In Verbindung mit Zucker kann man aus Avocadopüree eine Maske herstellen, die 10 min auf den Stellen bleibt und eine geschmeidige Haut als Ergebnis hinterlässt. Trockenes und strapaziertes Haar wird durch den hohen Fettanteil und die Fettsäuren gesund, geschmeidig und glänzend.

Wer mag, kann sich auch eine Haarkur selber machen. Aus zwei reifen Avocados wird das Fruchtfleisch mit je 2 EL Sonnenblumenöl und Olivenöl und etwas Zitronensaft vermischt. 20-30 min sollte die Kur dann einwirken und anschließend mit warmen Wasser gründlich ausgewaschen werden. Regelmäßig angewendet, schützt es Kopfhaut und Haar vor dem austrocknen.

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