Beauty

Veröffentlicht am 30.07.2016 von Diana Seeländer

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Sonnenschutz, aber richtig

Glück liegt in der Luft, wenn die Sonne scheint. Sie ist wichtig, denn sie versorgt unseren Körper mit Vitamin D und doch ist ein zu viel von ihr, für unsere Haut schädlich. Aus diesem Grund sollte man überlegen, wie man seine Haut schützen kann, z. B. mit Sonnenschutzmitteln. Diese gibt es als Spray, in der Flasche oder als Tube, doch welches ist das richtige?

Spray, Öl oder Creme – was ist der Unterschied?

Als erstes muss man sagen, wenn es um die Wirksamkeit geht, macht es keinen Unterschied. Bei der Konsistenz hingegen sieht es anders aus. Für Frauen sind eher Lotion mit mehr Fett und für Männer Gels und Sprays mit weniger Fett geeignet.

Welche Menge muss verwendet werden?

Bei der Menge lautet das Motto: Lieber etwas mehr als zu wenig, egal welche Form des Sonnenschutzes man nimmt. Bevor man sich aber damit einreibt, steht erst einmal Schattensuchen an erster und der textile Schutz an zweiter Stelle und erst dann werden alle unbedeckten Stellen mit Sonnenschutzmittel eingerieben. Viel hilft viel, aber nicht das nach cremen vergessen. 30 bis 40 Milliliter, bei einer 100 ml – Tube also fast die Hälfte, sollte ein Erwachsener verwenden, damit der angegebene Lichtschutzfaktor erreicht wird, für ein Kleinkind reicht hingegen ein großer Esslöffel. Für einen verlässlichen Schutz, 20 min vor dem Sonnenbad den Sonnenschutz auftragen.

Nachcremen – auch bei wasserfesten Produkten

Durch Baden und Schwitzen verringert sich auch bei wasserfesten Cremes die Schutzfunktion. Kein Produkt hat eine 100%ige Wasserfestigkeit, sodass ein Teil verloren geht und deshalb nachgecremt werden muss.

Lichtschutzfaktor – was bedeutet das?

Um zu wissen, wie viel länger man eingecremt in der Sonne bleiben kann, ohne zu verbrennen, braucht man den Lichtschutzfaktor kurz LSF. Bei der groben Berechnung sollte man den eigenen Hauttyp kennen und die Eigenschutzzeit. Am empfindlichsten sind Menschen mit sehr heller Haut, deren Eigenschutzzeit beträgt max. 10 min. Dieser Hauttyp braucht einen sehr hohen LSF.

Menschen mit dunkelbraunen oder schwarzen Haaren gehören zu den am wenigsten empfindlichsten Hauttypen mit einer Eigenschutzzeit von 40 – 50 Minuten. Im allgemeinen geht der Trend in Richtung einen sehr hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden (min. LSF 20 bei Erwachsenen und min LSF 30 bei Kindern).

Allergisch auf Sonnencreme

Wer in der Sonne juckende Bläschen bekommt, sollte auf Fette und Emulgatoren in der Sonnencreme verzichten und auf Gele zurück greifen. Darauf sollte man auch bei der Apres-Pflege achten.

Haltbarkeit von Sonnencreme

Das Haltbarkeitsdatum ist ein erster Hinweis und steht auf dem Produkt in Form eines geöffneten Tiegels mit einer Angabe z. B. 12 M. Soll heißen, es ist nach Öffnung 12 Monate haltbar. Der Geruchstest ist auch eine Möglichkeit festzustellen, ob das Produkt noch gut ist, denn wenn es ranzig riecht, dann sollte es nicht mehr verwenden werden. Wie lange ein Produkt im Endeffekt hält, hängt zum großen Teil auch an den Lagerungsbedingungen. Eine kühl gelagerte Creme hält wesentlich länger, als eine die öfters der Sonne und Verschmutzungen ausgesetzt ist.

 

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