Music

Veröffentlicht am 19.07.2016 von Diana Seeländer

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Paul Mc Cartney in Berlin

Lebendiger Musikgeschichte begegnen, heißt Paul McCartney live zu sehen. In Deutschland konnten sich die Fans gleich auf drei Konzerte freuen. McCartney ist 73 Jahre alt, ein halbes Jahr auf Tournee, doch auf der Bühne merkt man nichts von seinem Alter. Er hüpft und rennt, sucht den Augenkontakt zu seinem Publikum und zeigt sein jugendliches Lächeln. Die Bühne ist sein Leben und die Liebe seiner Fans hält ihn jung, deshalb weiß er auch, wie er sie glücklich machen kann.

Songs der Beatles immer noch aktuell

Die größte Begeisterung lösen immer noch die Songs der Beatles aus wie „I’ve got a feeling“, Here, There and Everythere“ und „We can work it out“. Den Anfang seines Konzerts machte „A Hard Day’s Night“ und brachte die Besucher der Waldbühne ganz schön in Bewegung und auch „Can’t Buy me Love“ noch ein Klassiker kam gut an. Zusammen mit einem Chor von gefühlt tausend Stimmen sang er: „Lady Madonna“, „Ob-la-di, Ob-la.da und wie soll es anders sein „Hey Jude“. In gutem Deutsch begrüßte McCartney seine Gäste „Ich freue mich wieder hier zu sein“. Weil es Berlin war, fügte er hinzu; „ Ik freu mir wie Bolle“. Spätestens mit „Love me do“ hatte McCartney alle auf seiner Seite. Ganz zum Schluss gab es das volle Medley „The End“ als Ausklang.

Was machen die Konzerte so unverwechselbar?

Bei jedem Konzert wird einem Gast die Ehre zu teil, zu McCartney auf die Bühne zu kommen. Diesmal war es ein Vater mit seinem Sohn aus Japan, die extra nach Berlin gekommen waren. Lächelnd unterschrieb er eine Entschuldigung, da der Sohn deswegen fünf Tage nicht am Schulunterricht teilgenommen hat. Selbst politischen Aussagen entzieht er sich nicht. Er gedachte den Opfern von Orlando, in dem er mit der Regenbogenfahne auf die Bühne kam und in deutsch sagte: „Wir stehen mit Orlando“.

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