Music

Veröffentlicht am 19.06.2016 von Diana Seeländer

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Popjahr 2016 – neue Hypes

Viele Leute sehnen sich nach Jahren der Synthies, nach hausgemachter Musik. Auf dem Vormarsch sind wieder die klassischen Bands und ein guter Bekannter – der Jazz. Visionäre wie Dawid Bowie und Kendrick Lamar haben ihn wieder herausgeholt aus der Mottenkiste, aber nicht ohne Einfluss von Popmusik.

Club – was läuft 2016

Und noch ein alter Bekannter schüttelt sich den Staub der letzten Jahre ab – der Grime. War er Anfang der 2000er Jahre noch der absolute Renner aus UK, wurde er im Laufe der Zeit von anderen Genres abgelöst. Dank Wiley Skepta und Co. haben wir wieder Bock auf neue Musik. Wenn es nach Bene und Jacob von Schlachthausbronx geht, soll sie einschlagen wie eine Bombe.

Beide haben ein Näschen, wenn es um Trends in der Musikbranche geht, denn sie spielen jedes Wochenende in Clubs in der ganzen Welt. Wir dürfen gespannt sein, was demnächst aus Afrika oder Amerika zu uns herüberschwappt. Die Jungs warten schon seit Jahren auf den Durchbruch von südafrikanischer elektronischer Musik, z.B. von Black Coffee aus Südafrika.

„Sound of 2016“ der BBC – Izzy Bizu

Sie ist die Newcomerin 2016, 21 Jahre jung, aus London und total überrascht von ihrem Erfolg. Um so weit zukommen, mussten sie und ihr Team viele Akustikshows spielen, viele Versionen online stellen und die Leute von der BBC immer wieder zu Konzerten einladen.

Ein noch größerer Hype – AnnenMayKantereit

Drei Jungs, im selben Alter wie Izzy Bizu, aus Köln und die Newcomerband schlecht hin. AnnenMayKantereit sind drei ehemalige Straßenmusiker, die bis Anfang des Jahres noch nicht einmal ein Album veröffentlicht hatten. Und doch schafften sie es, große Hallen auszuverkaufen und die Charts zu toppen.

Deutsch – Trap ist Mainstream?

Wenn auch für viele noch ein Rätsel, welches Ziel der Sprechgesangnachwuchs verfolgt, so zieht der Hype um die Newcomer LGoony, Yung Hurn oder Cosmo Gang immer größere Kreise. Viele von den Komponenten anderen Strömungen findet man hier wieder, eine eigene Sprache, eigener Look und eine eigene Attitüde. Es steckt noch viel Potenzial drin.

Neue Namen – neue Trends

Clubmusik bekommt Impulse aus Südafrika, vergessene Genres tauchen wieder auf und im Mainstream erobert gerade Deutsch-Trap seinen Platz, das sind die Trends 2016. Aber auch noch hier nicht genannte Namen werden dieses Jahr von sich reden machen. Wir dürfen gespannt sein.

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