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Veröffentlicht am 01.08.2016 von Maja Kautzki

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Armani – Verzicht auf Echtpelz

Ab der Herbst-Winter-Kollektion 2016 wird Modehersteller Armani auf den Einsatz von Echtpelz verzichten. Das freut nicht nur der Tierschutzbund, der diese Entscheidung sehr begrüßt, sondern auch den Verbraucher. Die Entscheidung fiel nach einem Gespräch der Luxusmarke mit Fur Free Alliance, denn in der Vergangenheit verwendete Armani vorwiegend Pelze von Marderhunden und Kaninchen.

Ein historischer Tag

Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt zu mehr Tier- und Umweltschutz, informierte Giorgio Armani selbst die Fur Free Alliance. Ihm ständen mittlerweile durch den, in den vergangenen Jahren entstandenen technologischen Fortschritt, andere künstliche und vegane Alternativen zur Verfügung. Er reagierte somit auch auf die Forderung der Verbraucher nach mehr nachhaltiger und tierfreundlicher Mode. Es ist auch ein wichtiges Zeichen gesetzt wurden, gegen die Tötung von Pelztieren. Jeder, der auch in Zukunft noch Echtpelze verkauft, unterstützt nicht nur die Pelzindustrie, sondern macht sich mitverantwortlich für den Tod von Millionen von Tieren und ein Luxusprodukt, was man so nicht haben muss.

Pelzindustrie – mehr kritischer Umgang

Die kritische Einstellung der Menschen gegenüber der Pelzindustrie und der steigende Wert der Tiere in unserer Gesellschaft, haben dazugeführt dass viele Länder, wie Österreich, Kroatien, Großbritannien oder die Niederlande ein Verbot für solche Pelzfarmen erlassen haben. 2015 hat auch der Bundesrat in Deutschland solch ein Verbot gefordert und wird von dem entsprechenden Bundesministerium darin unterstützt. Jetzt müssen die Parteien des Bundestages zeigen, das ihnen der Wille der Bevölkerung nicht egal ist und es Pelzfarmen in Zukunft nicht mehr geben wird.

Pelzfrei – immer mehr Unternehmen machen mit

Durch Armanis zukunftsweisende Entscheidung wird Millionen Tieren unnötiges Leid erspart. Viele Firmen wie Calvin Klein, Hugo Boss, Tommy Hilfiger, S. Oliver und Zara stehen in der Liste pelzfreier Marken und Einzelhändler. Durch diese Entscheidung, so hoffen Tierschützer, erhöht sich der Druck auf die Firmen, die nach wie vor noch mit Pelzen handeln.

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