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Veröffentlicht am 19.08.2016 von Diana Seeländer

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Giftstoffe in der Kleidung

19 Modeketten wurden von Greenpeace auf den Einsatz von Giftstoffen überprüft und diese Liste jetzt veröffentlicht. Weichmacher, hormonell wirksame Alkylphenolethoxylate und per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) verwenden Unternehmen um ihre Produkte zu imprägnieren und zu färben. Damit verschmutzen sie nicht nur weltweit die Gewässer, sie gefährden auch unsere Gesundheit.

Was möchte Greenpeace

Bis 2020 möchte Greenpeace dem ein Ende setzen, um eine komplett giftfreie Textilproduktion zu gewährleisten. Seit 2011 rief die Umweltschutzorganisation Greenpeace zum „Detox“ auf, dessen Teilnahme auf freiwilliger Basis war. 19 Modeketten haben sich dieser Initiative angeschlossen und verpflichtet, ihren Einsatz fragwürdiger Stoffen bis zum Ablauf auf Stufe Null zu reduzieren. Leider gibt es nach wie vor Firmen, die noch nicht daran arbeiten gesundheitsschädliche Stoffe zu reduzieren. Noch besteht die Möglichkeit und eine reelle Chance bis 2020, völlig giftfrei zu werden.

Sieger

H&M, Zara und Benetton produzieren weitestgehend frei von Giftstoffen und machen ihre Herstellung und was damit verbunden ist, transparent.

Verlierer

Die schlimmsten Schmutzfinke sind nach einer aktuellen Untersuchung ausgerechnet die Luxus Labels. Die meisten Schadstoffe wurden bei Victoria´s Secret, Versace, Louis Vuitton und Hermes gefunden. Man muß aber dazu sagen, besagte Firmen haben an der „Detox“ Kampagne gar nicht teilgenommen.

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