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Veröffentlicht am 13.08.2016 von Diana Seeländer

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Unterschätzter Fitnessfaktor – Alltagsbewegung

Den ganzen Tag am Computer sitzen, lange Arbeitswege mit dem Auto zurückzulegen, für viele purer Alltag und Selbstverständlichkeit. Einkäufe werden virtuell erledigt und wer keine Zeit zum putzen hat, stellt einfach eine Haushaltshilfe ein. Sich aus der schieren Notwendigkeit zu bewegen, dafür gibt es kaum mehr einen Grund. Stattdessen versuchen wir unser schlechtes Gewissen zu beruhigen und mühen uns im Fitnessstudio ab oder gehen abends schnell noch eine Runde joggen. Natürlich ist Sport gut und auch ein guter Ausgleich, doch warum sich nicht auf natürliche Weise bewegen und so etwas für sein Wohlbefinden tun.

Jung und Gesund

Es ist schon seit Jahren bekannt, Menschen, die im Alltag aktiv sind, haben gegenüber Bewegungsmuffeln ein geringeres Sterberisiko aufzuweisen. Nicht umsonst heißt es „Treppenstegen hält fit“. Die von der WHO empfohlenen 2,5 Stunden Alltags- und Freizeitbewegung senken das Sterberisiko um 10 Prozent, da durch Bewegung Krankheiten wie Diabetes und Gefäßverkalkung vorgebeugt werden kann. Aber nicht nur das, auch beim Abnehmen oder Halten des Idealgewichts können Alltagsbewegungen helfen. Man kann z. B. jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahren, das verbrennt mindestens genau so viel Kalorien wie mit zwei intensiven Lauftrainings. Nebenbei wird auch der Stoffwechsel aktiviert, der ganze Körper gestärkt und zu guter Letzt die Muskulatur gekräftigt. Aktive Menschen können auch viel besser schlafen, denn sie sind auch entspannter.

Sport in der Zukunft

Immer mehr Menschen wünschen sich eine Möglichkeit, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Schon jetzt gibt es in einigen Unternehmen Tischtennis- oder Kickertische, Dusch- und Umkleidemöglichkeiten oder flexible Mittagspausen für mehr Zeit für Bewegung. Genau richtig für Menschen, die eben nicht die Zeit haben, abends noch schnell ins Fitnessstudio zu gehen. Individuell und flexible müssen Bewegung und Sport in der Zukunft sein, um auch bei wenig Zeit noch einen Platz dafür zu finden.

Tipps um fitter im Alltag zu sein

Fortbewegungsmittel – Füße

Das gehen ist die natürlichste Möglichkeit überhaupt. Dennoch ziehen viele Menschen das zu Fuß gehen nicht wirklich in Betracht, um von A nach B zu kommen. Wem es schwerfällt, kann sich doch mit einem Fitnessarmband oder Schrittzähler motivieren. Jeder, der sich Bewegungsziele setzt und über den Tag verteilt aufzeichnet, ist motivierter sich auch wirklich zu Fuß fortzubewegen.

Hausarbeit als Anreiz nutzen

Lästiges Staubwischen, langweiliges Staubsaugen oder Wäsche aufhängen macht viel mehr Spaß, wenn man dadurch was für seine Gesundheit tun kann. Ab jetzt heißt es „Ran an den Haushalt“.

Großer Effekt – kleine Veränderung

Es tut dem Stoffwechsel und dem Bewegungsapparat nicht gut, wenn man lange am Schreibtisch sitzt. Stellen Sie sich doch mal die Uhr und stehen Sie alle 45 Minuten auf und bewegen sich min. 3 Minuten, in dem sie sich strecken, rekeln, den Hampelmann machen oder auch mal ein paar Liegestütze, wer mag. So können sie dann erfrischter und konzentrierter weiter arbeiten.

Bewegung bei sozialen Aktivitäten

Warum sich nicht mal mit Freunden zum spazieren gehen, tanzen oder bowlen oder zu einer Radtour verabreden? Alltagsbewegungen machen viel mehr Spaß, wenn man nicht alleine ist.

In der Kürze liegt die Würze

Schon der Gedanke an schweißtreibende Sportstunden schreckt viele Menschen ab, Zeit in die Bewegung zu investieren. Viel Zeit ist aber gar nicht nötig, Kurze Einheiten bringen mehr, als stundenlanges trainieren. Drei Einheiten a 20 min in der Woche reichen aus und sollten für jeden machbar sein.

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