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Veröffentlicht am 15.08.2016 von Diana Seeländer

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BodyCROSS – Functional Fitness

BodyCROSS wird oft mit ähnlichen Functional- oder Athletik-Trainings verglichen wie Crossfit, aber es gibt einige besondere Merkmale, die es einmalig machen. Mit gezielten Übungen spricht BodyCROSS alle Aspekte der Kondition an. Im Gegensatz zum herkömmlichen Krafttraining wird nie ein Muskel oder eine Muskelgruppe bei den Übungen isoliert, sondern immer viele zusammen beansprucht.

Unterschied zwischen Kettlebell und herkömmlicher Beinpresse

Während man bei der Beinpresse sitzt und beide Beine gegen einen festen Widerstand drückt, steht man bei der Kniebeuge (Squat) frei. Den Kettlebell hält man dicht am Körper und geht dabei mit geradem Rücken in eine tiefe Kniebeuge. Während bei der Beinpresse nur die Oberschenkel arbeiten, belastet man bei der Kniebeuge mit dem Kettlebell Gesäß-, Oberschenkel-, die unteren Rückenmuskeln und nicht zu vergessen die Arme und Schultern. Der Vorteil ist klar, je mehr Muskelgruppen miteinander arbeiten müssen, desto mehr Energie verbraucht der Organismus, zugleich werden die koordinativen Fähigkeiten, wie Balance- und Differenzierungsfähigkeit geschult. Im Alltag werden wir dadurch belastbarer. Zusammenfassend kann man sagen, BodyCROSS verbraucht gegenüber herkömmlichem Krafttraining mehr Kalorien und um im Alltag belastbarer zu sein, verbessert es unsere Bewegungsabläufe.

Ablauf einer Trainingseinheit

Aufwärmen

Zuerst wird mit einem Warm-up gestartet. Es umfasst Übungen wie kleine Spiele, leichte Läufe, Seilspringen, Mountain Climbers, Jumping Jacks bis hin zu Burpees für Fortgeschrittene. Das Warm-up ist ein Einstieg in das Training und soll den Kreislauf in Schwung bringen. Langeweile sieht anders aus.

Core-Training

Bei diesem Teil werden die Muskeln der Körpermitte bzw. der Hüfte trainiert. Alle Übungen werden unter Spannung durchgeführt. In den ersten 15-20 Minuten wird ein vielseitiges Training geboten, welches verschiedene Muskelfasertypen durch verschiedene Übungen anspricht. Da unsere Kraft aus dem Zentrum aufgebaut wird, ist Core-Training sehr wichtig, es wird immer mit den Bodyweight-Übungen, d.h. dem eigenen Körpergewicht gearbeitet.

Techniktraining

Als nächstes folgt ein Techniktraining, welches dem Teilnehmer Übungen des Powerzirkels (kommt danach) richtig zeigt. Dies ist wichtig, da beim funktionellen Training die Ausführung enorm von Bedeutung ist. Hier geht es um Sicherheit, Hilfestellung und Korrektur der Teilnehmer. Nur so kann man bessere Trainingsanreize und Ergebnisse erzielen.

Powerzirkel

Im Durchschnitt werden zehn Stationen im Powerzirkel nacheinander ausgeführt. Welche das sind, ist der Kreativität des Trainers überlassen. Dies kann z.B. Battle Ropes, Springseilen, Kettlebells etc. sein. Man bewegt sich wie im normalen Leben, nur eben schneller und mit mehr Spaß.

Für wen ist es geeignet?

In allererster Linie ist BodyCROSS ein Gruppenfitnesskurs und nicht nur für den einzelnen gedacht. Es wird mit zeitlichen Belastungen und Pausen und nicht mit Wiederholungszahlen gearbeitet. So ist eine 30 Sekunden Belastungszeit und 30 Sekunden Pause für einen Anfänger gedacht, während ein Profi je nach Trainingsziel mit längeren Zeiten und kürzeren Pausen arbeitet. Dadurch kann man die Gruppen mischen, was ein Vorteil ist, denn jeder trainiert in seinem Tempo, man motiviert sich gegenseitig, was wiederum einzigartige Gefühle erzeugt.

Warum sollte man BodyCROSS ausprobieren?

Weil man eine Menge Kalorien verbrennt und auch die Nachbrennphase sehr hoch ist. In einer Stunde kann man ungefähr 550 kcal verbrennen. Des Weiteren kann die Trainingsintensität individuell angepasst werden, dadurch es ist kein Problem, dass Männer und Frauen den selben Kurs besuchen. Auch der Spaßfaktor ist nicht unerheblich, da es ein Gruppenkurs ist.

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