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Veröffentlicht am 14.09.2016 von Diana Seeländer

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Neues HotYOGA – Bikram Yoga

Wenn man heute, ohne zur Ruhe zu kommen, von Termin zu Termin hetzt, ist es super, wenn man etwas zum Ausgleich findet. Zum Beispiel Yoga, das bringt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele in Einklang. Doch nicht jedes Yoga ist geeignet. Über die Jahre haben sich viele verschiedene Richtungen gebildet, wie zum Beispiel das Bikram-Yoga.

Was ist Bikram-Yoga?

Es ist eine Form des schon lange beliebten Hatha-Yoga. In Hollywood und jetzt auch in Deutschland ist und wird es immer begehrter. Die Basis des Workouts bilden 26 Hatha Yoga Übungen und 2 Atemübungen, die innerhalb von 90 Minuten, in einer fixen Reihenfolge durchgeführt werden. Raumtemperatur und Luftfeuchte liegen bei 40 °C, was das besondere daran ist. Häufig findet man die Kurse auch unter dem Begriff Hot-Yoga, da die Studios die Lizenzen erst erwerben müssen. Bei diesen Kursen wird auch bei erhöhter Temperatur trainiert, aber die Reihenfolge der Übungen ist nicht exakt dieselbe, da dies zu Problemen auf rechtlicher Seite führen kann.

Wo kommt es her?

Der indische Yogi Bikram Choudhury, der 1946 in Kalkutta geboren wurde, hat ursprünglich das Bikram-Yoga entworfen und zählt zu den Hatha-Yoga-Methoden. Entworfen wurde es von Choudhury Ende der 1960er Jahren in Mumbai, nach seiner schweren Knieverletzung. Um sein Wissen und seine Lehren weiterzugeben, gründete er 1973 das Bikram Yoga College of India. Allein in Europa gibt es heute 1200 lizenzierte Bikram-Yoga-Schulen.

Die Grundidee

Muskeln, Sehnen und Bänder sollen sich erwärmen, damit man die Möglichkeit bekommt noch tiefere Dehnungen, ohne erhöhtes Verletzungsrisiko, zu erreichen. Durch die gegensätzlichen Positionen der Übungsabfolge, wird eine Menge Sauerstoff in den Blutkreislauf transportiert.
Unterschied von Bikram-Yoga zu anderen Yoga-Kursen
Der Unterschied zu anderen Kursen ist die spezielle Temperatur und Luftfeuchtigkeit, wodurch es nur in geschlossenen Räumen durchgeführt werden kann. Bikram-Yoga ist dadurch eher Fitness wie Spiritualität.

Was kann man erwarten?

Wer nach Entspannung sucht, ist hier falsch. Bikram-Yoga ist harte Arbeit und keine Entspannung, den die Begründer bezeichnen es nicht umsonst als Folterkammer. Angefangen wird es mit einer Atemübung, dann folgen die 26 Übungen und die andere Atemübung. Leichte Kleidung und eine Wasserflasche ist zu empfehlen.

Für wen ist es geeignet und für wen nicht?

Grundsätzlich ist es auch für Anfänger geeignet, aber es ist ein sehr aktives Yoga. Besonders wenn man abnehmen und seinen Körper straffen möchte, wird man es schätzen. Wer aber Probleme mit dem Kreislauf oder akute Entzündungen sollte davon besser Abstand nehmen. Am besten man spricht vorher mit seinem Arzt, wenn man unsicher ist, um eventuelle Risiken auszuschließen.

Fazit

Bikram-Yoga ist ein effektives Kombinationstraining für Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft. Verspannungen sollten gelöst und der Organismus sollte entgiftet werden. Außerdem hat es positiven Einfluss auf die körpereigenen Abwehrkräfte, auf die Muskeln die gestärkt werden und es hat auch eine positive Wirkung auf die Atmung und daraus folgend auf Schlaf und Entspannung.

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