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Veröffentlicht am 29.08.2016 von Diana Seeländer

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Attraktivität und Karriere

Es wurde schon in Studien bestätigt, die körperliche Attraktivität von Bewerbern wird in Jobinterviews mit beurteilt. Je attraktiver desto kompetenter und fleißiger wird ein Bewerber eingeschätzt. Allerdings kann es auch zu Nachteilen kommen, wenn man zu attraktiv ist.

Was schön ist, ist gut

Es heißt: Der erste Eindruck zählt, denn ein Mensch schätzt einen anderen innerhalb von Sekunden ein. Ist er sympatisch, wie ist er oder wie ist sein Auftreten? So entsteht ein erster Eindruck, entweder für oder gegen diese Person, was nicht zu erklären ist. Im menschlichen Gehirn ist für schnelle emotionale Entscheidungen die Amygdala (Mandelkern) verantwortlich. Vor zwei Jahren stellte ein Forscherteam fest, dass für das Erfassen von Vertrauenswürdigkeiten eine Art Werkzeugkoffer im Gehirn bereitsteht. Dem sozialen Status gilt eine zweite schnelle Entscheidung. Beide zusammen bestimmen, ob man jemanden mag oder nicht.

Wie wirkt es sich auf die Karriere aus?

Genau diese zwei schnellen Entscheidungen bzw. Urteile entscheiden darüber, ob ein Bewerber genommen wird oder nicht. Man kann also sagen, es spielt eine große Rolle, wie attraktiv eine Person ist. Zu dieser Einschätzung kommen auch Soziologen der britischen Universität Essex. Besonders das Gesicht ist für die Einstellung und den späteren beruflichen Aufstieg ein absoluter Schlüsselfaktor. Viele Arbeitnehmer und auch Manager investieren regelmäßig Zeit in ihre Körperpflege und versuchen fit und optisch attraktiv zu sein und zu bleiben. Das man finanziell profitiert, wenn man schön ist, zeigt eine Studie des Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit. Diese zeigt auf, das sich körperliche Attraktivität positiv auf die Lebensqualität auswirkt und schönere Menschen mehr verdienen als weniger schönere.

Zu attraktiv kann ein Nachteil sein

Eine Studie der Ludwig-Maximilian-Universität in München zeigt, das es, wenn man allzu attraktiv ist, auch Neider auf den Plan ruft. Ob jemand einen Job bekommt oder nicht, hängt auch vom Geschlecht des gegenüber ab. Trifft eine Bewerberin auf eine weibliche Chefin, kann das ein Nachteil sein. In 49.9% der Fälle entschieden sich die Männer für die attraktivste Bewerberin, bei den Frauen waren es nur 11.7%.

Fazit

1. öfters eingestellt und eher oben auf der Karriereleiter sind die, die attraktiver aussehen
2. Auf den Lohn wirkt sich gutes Aussehen aus.
3. Eher ist der positive Gesamteindruck als die körperliche Attraktivität wichtig.
4. Am wichtigsten ist und bleibt, das man fachlich überzeugt und kompetent auftritt.

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