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Veröffentlicht am 07.02.2017 von Diana Seeländer

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Selbstliebe lernen

2015 und auch 2016 stehen im Zeichen der „BodyPositivity-Bewegung“, ob auf Tumblr, Facebook oder Instagram werden aus Nutzern BodyPositivity Activists, wie sie sich selber nennen. Die zu Deutsch: Kämpfer gegen Essstörungen, schließen sich zusammen und rebellieren gegen die gängigen Schönheitsideale. Selena Gomez, Amy Schumer und das Plus-Size-Model Tess Holiday sind mit dabei. Egal ob zu dünn, zu dick, zu groß oder zu klein, nichts sollte, uns davon abbringen, uns selber zu lieben.

Plus Size ist kein Schimpfwort – Tess Holiday

Auch wenn die Bezeichnung polarisiert und viele Models es von sich weisen, so ist die ganze Diskussion Quatsch. Tess Holiday, selber Plus-Size-Model, trägt Größe 52 und sieht die Sache etwas anders. Der Begriff wurde nie in negativer Art und Weise verwendet, nur alle Leute glauben, über solche Models urteilen zu müssen. Ihr Vorbild war immer Mia Tyler, ebenfalls ein Plus-Size-Model, die nie ein „Nein“ akzeptiert hat und ihren Traum vom modeln hartnäckig und stur verfolgt hat. Auf Facebook hat sie sogar eine Plattform für mehr Selbstliebe gegründet.

„Ich schäme mich nicht, aber es ist ein täglicher Kampf sich selbst zu lieben“ – Matt Diaz

Man weiß was passiert, wenn man 125 kg abnimmt und hart trainiert. Muskeln werden aufgebaut, das Fett verschwindet und doch bleibt etwas zurück – die Haut. Im Zeichen der Body Positivity-Bewegung zeigt sich Matt Diaz auf Tumblr ohne T-Shirt und erzählt von seinen Selbstzweifeln, und seinem täglichen Kampf sich selbst zu lieben. Man kann sich ja nicht verstecken und gleichzeitig über Body Positivity-Bewegung reden und Trainings-Tips geben.

„Ich habe so vielen Nahrungsmitteln hierfür zu danken“ – Amy Schumer

Sie ist sozusagen die witzigste Frau, ziert den Pirelli-Kalender und ist Coverstar der US-GQ. Die Standup-Comedian fühlt sich pudelwohl in ihrer Haut und hat keine Angst gesellschaftlichen Konventionen auf die Füße zu treten.

Liebste Oberschenkel, ihr seid einfach so sexy.“ – Ashley Graham

Sie wurde für einen der renommierten TED-Talks zum Thema Übergrößen engagiert und ist eines der erfolgreichsten Plus-Size-Model der Welt. Die Definition von „Perfektion“ greift sie ohnen Scheu und mit viel Selbstironie an. „Ich habe mich plötzlich frei gefühlt, als ich endlich akzeptiert habe, dass ich niemals in diese Sparte passen würde, in die mich die Gesellschaft pressen wollte. Wussten Sie, dass Übergrößen ab einer Konfektionsgröße 38 beginnen? Der Großteil der Frauen in diesem Raum ist nach der Definition der Modeindustrie also ‚Plus-Size‘! Wie fühlt es sich an so betitelt zu werden?“

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